Somewhere in the middle of Norway (Oslo) an einem Computer, der nur dann gewillt ist, Buchstaben erscheinen zu lassen, wenn man sich mit vollem Körpereinsatz auf die Tastatur wirft…
Aber: Wer uns kennt, der weiß auch nach einer Nacht bei einem, sagen wir mal vorsichtig sehr skurilen Menschen oder besser bei seinen „Ladys“ leben wir wider Erwarten noch immer optimistisch in den Tag hinein und sind drauf und dran morgen mal wieder alle „Pläne“ über den Haufen zu werfen und mal wieder Landesgrenzen hinter uns zu lassen, hierzu allerdings zu anderem Zeitpunkt mehr.
Angefangen hat aber alles ganz anders… nachdem Balu am Montag zu mir gestoßen ist, begrüßte uns der erste Tag mit Schneetreiben und eisiger Kälte und mit einiger Verspätung ging es dann bei besten Tramperbedingungen (Schneesturm, dunkel, Autobahnauffahrt, viel zu spät) Richtung Hirtshals zur Abendfähre. Um es spannend zu machen und der Tradition treu zu bleiben, trafen wir in der letzten Minute am Terminal ein, stürmten den Schalter wo eine völlig entspannte Dame uns mit den Worten empfing: „There is no ferry today because of the weather.“ -Man hätte es sich auch denken können…
Ein klitzekleines bisschen enttäuscht, mehr aber entrüstet, weil um unsere Tradition gebracht, zogen wir ab in die City. Wie das so ist, zwei hübsche Mädels, eine Bar… schwops ein Schlafplatz unter extra breiter muckeliger Daunendecke! Saugut!
Nächster Tag regulär auf die Fähre, zwar nicht als letztes, dafür aber so gut wie als einziges (man muss ja auch offen sein für neue Traditionen) überstanden wir eine schaukelige Überfahrt und ergatterten aufgrund unserer Hilfsbereitschaft, was Bierdosen aufsammeln angeht, den nächsten Lift bereits auf der Fähre. Am selben Tag schafften wir es tatsächlich noch nach Oslo, was uns in unserer Planlosigkeit, die bis heute anhält, jedoch so überraschte, dass wir keinen Schlafplatz parat hatten.
Wie bereits oben erwähnt, fand dann die Skurrilität uns und wir hatten immerhin ein warmes Plätzchen für die Nacht. Ebenso planlos haben wir heute den Tag in Oslo verbracht, neue Ideen in unseren Köpfen wachsen lassen und sind allen Überraschungen, die die Osloraner für uns bereit halten, offen (fast allen)!
Das wär’s für heute,
wir gehn jetzt alles nochmal auf Toilette und dann reiten wir los…
Fredi und Balu
Wie kalt ist es bei euch in Norwegen eigentlich, Fredi? Bei uns geht’s mal gerade bis etwa -8°C ‚runter. Es soll aber noch deutlich kälter werden, weil Ihr aus Skandinavien uns kalte Luft schickt.
lg, Günnie
Ausflugstipp gefällig?!
http://espressorun.blogspot.com/2007/08/norway-oslo-part-1.html
Die besten Espressobars Europas stehen nicht in Italien.
Hi Fredi,
steckst du noch irgendwo im internetlosen Dschungel Norwegens? Du hast zwar mal gesagt, dass es sein kann, dass man auch mal länger nichts mehr von dir hört, aber jetzt, wo es mal so ist, sorgt man sich trotzdem. Naja, ich hoffe dass es dir und Balu gut geht und dass Ihr einen riesen Spaß auf eurer Tour durch Norwegen habt. Seid Ihr zu Weihnachten eigentlich wieder daheim?
lg, Günnie
nur damit sich hier niemand weiter Sorgen machen muss, dass wolln wir ja nicht… nach meinem Kenntnisstand war Fredi die lezten Tage wohlauf bei ihrem Bruder in Berlin. Mehr dazu bestimmt irgendwann von ihr =)